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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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Sagen Sie, mein Herr, iſt Ihnen Ihre Taub⸗ heit angeboren, oder hat ſie ein Zufall her⸗ beigeführt?

Der Reiſende. Keinesweges, mein Fräulein, ich kam hieher, Geſchäfte wegen.

v. Froſch(lacht aus vollem Halſe). Ha, ha, ha, ha, jetzt ärgerts mich nicht mehr, daß er hergekommen iſt, jetzt fängts an, mir Spaß zu machen.

Der Reiſende. Und zwar ernſter Ge⸗ ſchäfte wegen, mein Fräulein, ſehr ernſter

Geſchäfte wegen.

Auguſte(ihm laut ins Ohr). Und was ſind denn das für ernſte Geſchäfte, wenn man fragen darf?

Der Reiſende. Mein Vater wollte ich ſagen mein Onkel, wohnt in hie⸗ ſiger Gegend, er will ſeine Tochter an einen Gimpel verheirathen, wider ihren Willen, verſteht ſich. Mein Onkel aber iſt ſo gut, ich werde morgen ſchon Alles in Ordnung bringen, damit meine Couſine dem ihr dro⸗

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