Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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willkommen und ich nehme ſie mit der Frei⸗ muͤthigkeit eines Soldaten an.

Roſalie war zugegen, als dieſe Unter⸗ redung vorfiel, und konnte ihre innere Un⸗ ruhe kaum verbergen; ſie hatte ſo ſicher gehofft daß der Graf ſich bald wieder ent⸗ fernen wuͤrde, und dieſer Gedanke hatte ſie bisher allein aufrecht erhalten; jetzt aber war er von ihrer Tante, die ſie hierin nicht begriff, auf eine unbeſtimmte Zeit, die er nach ſeinem Gefallen ausdehnen konnte, eingeladen worden, und ſie ſo der Qual

unterworfen, ihm laͤnger noch gegenuͤber zu ſtehen. der Graf ſchien entzuͤckt uͤber die Menſchen, zu denen ihn ein gluͤcklicher Zu⸗ fall gefuͤhrt hatte, und lernte den Werth derſelben mit jedem Tag mehr erkennen; welch' ein Gewinn mußte eine ſolche Um⸗ gebung nun nicht auch fuͤr Roſalien ſeyn! In der That fand er ſie nicht nur aͤußer⸗ lich ſondern auch innerlich durchaus veraͤn⸗ dert; verſchwunden war jener Anſtrich von