Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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.12 begehrte Sicherſtellung zu geben? was dann? en

Freilich darf ich nicht undankbar gegen ſie ſeyn, denn ſie will gewiß mein Gluͤck; aber ſie begehrt es mir auf eine andre Weiſe zu geben, als dieſes liebende Herz es verlangt; ich wollte allein Emil's Liebe und meinem grenzenloſen Vertrauen zu ihm daſſelbe zu verdanken haben, ſie begehrte nur aͤußere Ehre fuͤr mich und glaubt wohl gar daß der Glanz eines Dia⸗ dems, das ſie noch dereinſt um meine Stirne zu winden hofft, dieſes Herz ganz zufrieden ſtellen koͤnne; o wie ſehr irrt ſie ſich! Emil waͤre mir lieber noch, wenn das Wort auf mich anwendbar waͤre, da ich ihm das Hoͤchſte weihe, was ein Men⸗ ſchenherz nur dem Geliebten entgegentragen

kann, wenn er mir gleichgeboren waͤre; die Ausſicht auf zukuͤnftige Groͤße erſchreckt mich nur.

Emil nannte mich heute im Taumel der ſuͤßen Freude, die uns bei der gluͤckli⸗