Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Roſalien bin, und ich will es Ihnen mit der Offenheit beantworten, die mir eigen⸗ thuͤmlich iſt. Wohlan denn, Frau Baro⸗ nin, ich liebe Roſalien, bete ſie an, und bin bereit ihr meine Hand vor dem Altare zu reichen, ſobald die Umſtaͤnde ſich geaͤn⸗ dert haben werden, die uns jetzt noch zwin⸗ gen, unſre Liebe geheim zu halten; ich brauche Ihnen nicht mehr zu ſagen, denn Sie werden verſtehn, was ich unter dieſer Veraͤnderung der Umſtaͤnde meine.

Und was verbuͤrgt mir, daß der Mann,

der ſich ohne mein Vorwiſſen in das Herz meiner Pfletochter einſchlich, ja, der ihren Ruf ſo wenig achtete, daß er ſie zu gehei⸗ men Zuſammenkuͤnften beredete, die ihn und ſie gleich ſtrafbar machten, wenn das Wort auf einen Fuͤrſten anzuwenden iſt; wer verbuͤrgt es mir, ſage ich, daß dieſer es redlich mit meinem Kinde meint?

Sein Ehrenwort, gnaͤdige Frau, das bisher noch eben ſo unangetaſtet daſteht, als Roſaliens Ruf.

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