Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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Mit dieſen Worten ſteckte ſie mehrere der koͤſtlichen Blumen in das Haar und vor die Bruſt und forderte auch mich und ihre Schweſter auf, ihrem Beiſpiele zu folgen; in wenigen Minuten ſaßen wir mit den holden Kindern der Flora geſchmuͤckt da und erwarteten die Ruͤkkehr Ottiliens, denn es ward noch als eine Nebenfreude beabſich⸗ tigt, dieſe, die uͤberhaupt etwas ſparſam iſt, mit einer ſolchen Verſchwendung zu uͤberraſchen, die ſie nicht verfehlen wuͤrde

laut zu tadeln. 5

Die Thuͤr öͤffnete ſich, und ſtatt Otti⸗ lien trat der Prinz in das Zimmer; unſer Anblick uͤberraſchte ihn ſichtbar und er blieb verwundert ſtehen; dann trat er freund⸗ licher als bisher naͤher und lobte unſern natuͤrlichen Schmuck uͤber die Maaßen.

„Ach es iſt verdruͤßlich,“ rief die froͤh⸗ liche Mathilde,„daß es gerade der Bru⸗ der ſeyn muß, der uns in dieſem ſchoͤnen Putze uͤberraſcht; wir waͤren gern von An⸗

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