Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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ſchmuͤckte ihr Haus, und das geſchmackvollſte und koſtbarſte Geraͤthe machte es zu einem wahren Feenpallaſte. Inmitten aller dieſer vielbegehrten Dinge thronte ſie nun als un⸗ eingeſchraͤnkte Beſitzerin; aber war ſie des⸗ halb gluͤcklicher als Andre, denen das Schick⸗ ſal ſie verſagte? Ach nein! es giebt nur Einen wahren Reichthum er hat im Herzen ſeinen Sitz, und wer deſſen ent⸗ behrt, iſt aͤrmer als der Bettler der ſich ſeiner bewußt iſt.

Freilich ſtand ſie von Vielen beneidet da, freilich gab faſt ſie allein den Ton in der Reſidenz an und es draͤngte ſich alles um ſie, was Anſpruͤche an Geiſt, Schoͤnheit, Geburt und Reichthum machen durfte, ja ſelbſt der Fuͤrſt, ein Mann von hoher Bil⸗ dung und gelaͤutertem Geſchmack, erſchien oft in den glaͤnzenden Zirkeln, die ſie um ſie zu verſammeln wußte; aber fuͤllte alles die⸗ ſes wohl die Leere aus, welche ſte trotz dem oft mit Schauder in ſich fuhlte?

Zu dieſer Frau fuͤhrte das Schickſal die