Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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beſtimmten Tage zutrug, ein ermunterndes Belob⸗ ungsſchreiben.

So gluͤcklich ihn nun auch ſeine Studien machten und die großen Fortſchritte und Entdeck⸗ ungen, welche er in ſeiner Wiſſenſchaft machte, ſo blieb doch in ſeinem Herzen eine Leere zuruͤck, die durch nichts ausgefuͤllt werden konnte, und ſo eifrig er auch bemuͤht war, das Bild Chriſti⸗ nens aus ſeiner Seele zu verbannen, ſo behaup⸗ tete es doch fort und fort ſeinen Platz darin. Die Sehnſucht nach ihr wurde endlich ſo maͤchtig, daß er beſchloß, das Gut ſeiner Schweſter, wor⸗ auf dieſe ſich nach dem bald nach ihrer Vermaͤhl⸗ ung erfolgten Tode ihres Gatten noch immer aufhielt, zu beſuchen und Chriſtinen bei dieſer Gelegenheit wieder zu ſehen.

Zum Begleiter auf dieſer Reiſe erſah er ſei⸗ nen Freund und Schuͤler, Chriſtian Langen⸗ berger, der ſich ſpaͤterhin unter dem Namen Longomontanus in der Gelehrtenwelt be⸗ ruͤhmt gemacht hat.