Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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er den Blick auf Tycho, der gleichſam in Schmerz aufgeloͤſt am Fenſter ſtand und in die ſchon daͤmmernde Gaſſe hinabſchaute, ohne zu ſehen, was darin vorging, denn ſeine Gedanken waren ausſchließlich bei dem Sterbenden, und nachdem er den Juͤngling eine Weile betrachtet hatte, be⸗ rief er ihn zu ſich. Tycho gehorchte faſt mecha⸗ niſch und ſtellte ſich neben den Seſſel des Koͤnigs.

—„Von welcher Prophezeihung wegen des heutigen Tages redete der Sterbende?“ fragte ihn Friedrich.„Sollteſt Du wirklich die Bege⸗ benheiten deſſelben in den Sternen vorhergeſehen haben?“

—„So war es, mein Koͤnig,“ erwiderte Tycho;„doch fand ich leider kein Gehoͤr mit meinen Befuͤrchtungen bei dem theuren Oheime, Meine Baſe Margarethe weiß, daß ich Alles aufgeboten habe, ihn davon abzuhalten, an die⸗ ſem Tage, wo die Sterne ihn mit dem Tode, Euch, mein gnaͤdiger Herr, mit einer großen

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