Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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oder Severinus, wie er ſich unterſchrieb, war der Rechtswiſſenſchaft ſo mit Leib und Seele ergeben, daß es fuͤr ihn außer ihr kein Heil gab, waͤhrend Tycho de Brahe von vorn herein einen unuͤberwindlichen Ekel dagegen hatte und ſich, ſelbſt ſeinem Oheime zu Liebe nicht, obgleich er Alles gethan haben wuͤrde, den Willen deſſelben zu erfuͤllen, ihr hingeben konnte.

Eine Naturbegebenheit die große Son⸗ nenfinſterniß, welche am 12. Auguſt des Jahres 1560 eintrat hatte Tycho's Aufmerkſamkeit zuerſt auf den Himmel gelenkt, und, obgleich er damals erſt ſechszehn Jahr alt war, den Ent⸗ ſchluß in ihm aufkommen laſſen, ſich der Ster⸗ nenkunde weihen zu wollen. Dies fand natuͤrlich bei Meiſter Andreas, der ihn zur Verfolgung ganz anderer Zwecke auf die Univerſitaͤt begleitet hatte, den groͤßeſten Widerſpruch, und ſo mußte der wißbegierige Juͤngling die Nacht zu Huͤlfe nehmen, um ſich in ſeiner Lieblingswiſſenſchaft weiter zu bringen.

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