Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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der ſich Tycho's Schweigen und Verlegenheit recht gut zu deuten wußte.Schoͤner Knabe, wandte er ſich freundlich an den jungen Brahe, Du wirſt uns zu Deiner Mutter fuͤhren.

Das will ich gern, verſetzte der Knabe; ſie iſt aber in der Kuͤche beſchaͤftigt....

25So holen wir ſie von dort ab, ſagte Friedrich;ſie darf an dieſem Feſt⸗ und Freu⸗ dentage nicht an unſerer Seite fehlen.

Er entfernte ſich mit dieſen Worten aus dem Saale und kehrte wenige Augenblicke darauf mit einer noch immer ſchoͤnen, zwar ſehr einfach, aber mit der hoͤchſten Sauberkeit gekleideten Frau zuruͤck.

Ein lebhafter Purpur bedeckte die Wangen Frau Chriſtinens, als ſie an der Hand des guͤ⸗ tigſten und beſten der Koͤnige in den feſtlich ge⸗ ſchmuͤckten Saal trat, und ſie wagte es nicht, ihr Auge zu der Verſammlung zu erheben. Frau Brahe, die treue Ehegenoſſin un⸗ ſers werthen Gaſtfreundes, der ſeinen Ruhm mit