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Tycho.„Ich danke Euch fuͤr dieſes werthe, ja wahrhaft koͤnigliche Geſchenk, das mir mehr Freude macht, wie irgend eins, daß ich in mei⸗ nem Leben empfangen habe: ich werde zu ver⸗ gelten ſuchen!“ 2 ¶●
Dann, ſich an den ſchoͤnen Knaben wendend, der noch immer neben ihm kniete, fuhr er fort:
—„Auch Du darfſt nicht ohne ein Geſchenk
bleiben, und wenn Dein Gebieter nichts dagegen einzuwenden hat, ſo nehme ich Dich unter die Edelknaben meiner Gemahlin auf. Wie iſt Dein Name?“
—„Brahe!“ antwortete der Knabe.
—„Euer Sohn?“ wandte ſich der Koͤnig an Tycho.
—„Mein Erſtgeborener,“ verſetzte der Gefragte.
—„ und ſeine Mutter, weshalb ſehe ich ſie nicht hier?“ fragte der Koͤnig weiter.
Tycho ſchwieg.
—„So werden wir unſre gute Wirthin ſelbſt zur Tafel holen muͤſſen,“ ſagte der Koͤnig,
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