Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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verlebte Tycho die ſchoͤnſten Tage. Seine Seele hatte gleichſam einen neuen Schwung bekommen und viele ſeiner großen Entdeckungen fallen in jene Zeit ſeiner geheimen Liebe und Ehe. Nun als der Tod ſeines Vaters, der ihn zum Lehnserben von Knudſtrup, dem vaͤter⸗ lichen Gute, machte, ihm volle Freiheit gab, ſtand er nicht laͤnger an, ſeine Verbindung oͤffentlich zu erklaͤren, was er ſeiner geliebten Chriſtine um ſo mehr ſchuldig zu ſein glaubte, da ſie ein Pfand ſeiner Liebe unter ihrem Her⸗ zen trug. uhs 123 a Wenn ſich Tycho gleich bei dieſer Erklaͤrung auf einen Sturm von Seiten ſeiner adelſtolzen Anverwandten gefaßt gemacht hatte, ſo uͤbertraf doch der Zorn derſelben alle ſeine Erwartungen. Man vereinigte ſich, und zwar die beiden Haͤuſer Brahe und Bille, zu einem Familien⸗ Congreſſe und ſtellte in dieſem einſtimmig feſt, daß man Chriſtine, die Tochter des Fiſchers Knud, nie fuͤr die rechtmaͤßige Ehegenoſſin