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einzigen Menſchen, den ich ſo über alles lieb hatte, und lieb haben mußte, ebenfalls ſo über die Maßen lieb gehabt haſt, biſt du auch mir erſt recht werth geworden, und ich werde dich ehren und lieben und hoch halten mein Leben lang. Ach, was hat er nicht alles für mich gethan und gelitten! ohne ihn wäre ich ja ganz zu Grunde gegangen! Ich habe viel Noth und Kummer ihm gemacht, und doch verdanke ich ihm alles was ich habe und bin. Er wußte aber auch was er an mir hatte, er kannte mein ganz verändertes Gemüth, darum hat er das Liebſte was er auf der Welt beſaß, dich, ſeine vielgeliebte Anna, in ſeinem Briefe mir ausdrücklich vermacht, und nun bin ich da, um mein Vermächtniß abzuholen, und nun er dahin iſt, wird es auch mir das Liebſte auf Erden ſeyn.“
„O wie ich weinte, ich glaubte in Thrä⸗ nen zu zerfließen, aber ich verſtand es doch


