Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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an, und ſchüttelte zugleich die reiche Fülle ſeiner glänzendblonden Locken, die beim Bücken ihm über das Geſicht gefallen waren, mit einer ganz eigenthümlichen Bewegung des Kopfes zu⸗ rück, ſo daß ſie ihm weit uͤber den Rucken hin⸗ abfielen. Ein wunderbares Gefühl, gleich An⸗ klängen aus einer längſt verſchollnen Zeit, über⸗ kam Eugenien bei ſeinem Anblick, das Kind ſchien ihr bekannt, und doch erinnerte ſie ſich nicht, es früher geſehen zu haben.

Kannſt du mir wohl ein Glas Waſſer bringen, lieber Kleiner? rief ſie quer über den Weg ihm zu, weniger aus Luſt zu trin⸗ ken, als weil ſie den ſchoͤnen Knaben in der Nähe zu ſehen, ihn zu liebkoſen, und nach ſeinen Eltern ſich zu erkundigen wünſchte. Das Kind nickte ein freundliches Ja, und ſprang augen⸗ blicklich in das Haus.

Nach einer kleinen Weile kam es mit einem Porzellan⸗Teller, auf dem das Glas Waſſer

ſtand, und einem zierlichen Körbchen voll aus⸗ 12*