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Ein eignes Gefühl von Nuhe, innrer Zu⸗ friedenheit, wie ſie es lange nicht empfunden, überkam Eugenien, indem ſie die Gegenſtände rings umher aufmerkſamer betrachtete. Alles was ſie erblickte, trug das Gepräge eines fried⸗ lichen behaglichen Lebens, in enger aber genuß⸗ reicher Beſchränktheit. In dem hohen Laubge⸗ wölbe über ihr, rauſchte es von dem luſtigen Treiben und Gezwitſcher zahlloſer Vögel, denen man es anmerkte, daß ſie als gern geſehene Gäſte, in voller Sicherheit hier hauſen dürften.
Ihr gegenüber, nur durch die Landſtraße und einem Vorgärtchen von der Linde geſchie⸗ den, lag das freundlichſte, von üppigen Wein⸗ Reben umrankte Landhaus, das ſie jemals ge⸗ ſehen zu haben meinte. Die grünen Jalouſien waren zurückgeſchlagen, die großen hellen Fen⸗ ſter welt geöffnet, um der Abendkühle freien Durchzug zu gewähren.
Eugenla konnte durch dieſelben die ganze prunkloſe aber höchſt wohnliche Einrichtung,


