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nug, um ganz allein einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.
Mit wahrer Freude betrachtete ſie das große mit ſolider Pracht erbaute Wohnhaus des reichen Fabrikherrn, deſſen auf weiſe nützliche Thätigkeit gerichteten Sinn alle die Hunderte, die rings um ihn her wohnten, ihr ſtill be⸗ ſcheidnes Glück verdankten; alles gefiel ihr hier; der große zu dem Herrnhauſe gehoͤrige Park, deſſen weite ſchattenreiche Gänge ſie zum Theil durch das prächtige Eiſengitter überſehen konnte, das ihm zur Eingangs⸗Pforte diente, die zier⸗ lichen, unter Obſtbaͤumen und Reben hell her⸗ vorſchimmernden Wohnungen der Arbeiter, mit den kleinen Gärtchen voll Blumen und blühen⸗ dem Geſträuch. Langſamen Schrittes ging ſie immer weiter und weiter, bis an das andre Ende des Ortes, wo dicht vor demſelben eine in voller Blüthe prangende uralte Linde, ſie zum Ausruhen auf der von ihren gewaltigen Aeſten beſchatteten Gartenbank einlud.


