Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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Das heiße liebende Herz durch Härte und abſtoßende Kälte verwunden? Den Unglückli⸗ chen der Verzweiflung, vielleicht dem Tode zuzu⸗ treiben? welch ein Lohn für ſeine, kein Opfer ſcheuende Liebe! ihr ganzes Gemüth empörte ſich dagegen.

Vor ſich ſelbſt erröthend, empfand ſie zum erſtenmal was er ihr ſey; wie viel höher als alle Andre ſie in ihrem Herzen ihn ſtelle. Ihre Phantaſie führte ſein Bild ihr vor wie ſie vor wenigen Stunden ihn geſehen; bleich, regungslos, das dunkle Feuer⸗Auge auf ſie geheftet. Im glänzend hellen Saal, von der bunten Menge umgaukelt, von den reizendſten Geſtalten umtanzt, ſah er nur ſie, nur ſie allein.

Ste mußte im Tanz einige Minuten vor ihm ſtehen bleiben, um zu erwarten, daß die Neihe deſſelben wieder an ſte käme, ſein Auge hob, Unausſprechliches erflehend, zu ihr ſich auf, als ſie nach ihm ſich umwandte, er faßte ihre Hand, zitternd drückte er das verhängniß⸗