füllender ertödtender Leere, ergrelft mich mit entſetzlicher Gewalt.“
„O Eugenia, das Wort! das einzige Wort des Lebens, in Todesangſt erflehe ich es von dir, und vergib, o du Heilige! vergib dem zagenden Gemüth, das ſich ohne daſſelbe nicht von allen Zweifeln losringen kann.“
Sinnend ſaß Eugenia da; ihr in Thränen ſchwimmendes Auge blieb feſt auf dem Briefe haften, den ihre nachläͤſſig in den Schooß geſunkne Hand noch hielt.
Das hatte ſie nicht gewollt noch erwartet, nicht dieſe wilde ſchwärmeriſche Leidenſchaft. Dieſes verzehrende Feuer hatte ſie nicht anzu⸗ fachen gemeint, als ſie dem Jünglinge ſich freundlich zuneigte, den ſie der ihm aufge⸗ drungenen Beſtimmung mit ſichtbarem innerem Widerſtreben entgegen gehen ſah⸗
Die ſtille Neigung des Bedauernswürdigen war ihr freilich nicht ganz ein Geheimniß ge⸗ blieben, ſie hatte ſie oft in ſeinen Augen ge⸗


