Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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Sterbenden ſprechen, um ihn zu troͤſten, und dem reuigen Sünder würde ich dein Bild, ſtatt deſſen eines Heiligen zur Nachahmung aufſtel⸗ len, denn ich ſinne und denke und fühle nur dich! Meine Kirche verſtößt mich, denn ihre Macht will mich ja nicht befreien, ihre Tröſt⸗ ungen ſchwinden, bei dem Gedanken an dei⸗ nen Verluſt.

Reines, mildes, heiliges Weſen! Sie ken⸗ nen die Wuth der Leidenſchaft nicht, die in mir tobt, die wilde Flamme kann Sie nicht ergrei⸗ fen, ſie neigen ſich mir zu, wie Engel zu Sterblichen niederſteigen, o nehmen Sie in den Himmel Ihres Friedens mich auf!

Erkennen Sie mich ganz, ich kann Ihnen nichts verhehlen.

Alle die Huldigungen, die ſo viele ausge⸗ zeichnete Männer Ihnen darbringen, ich konnte ſte, zwar nicht ruhig in meinem Innern, aber doch mit Faſſung ertragen, doch heute nannte

man mir Fürſt Waldheim unter der Zahl II. 2