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Ermattet brachen dann des Ritters Glieder, Vor ſeine Seele trat der dunkle Tod,
und zitternd fank er auf die Knie nieder um Gott zu flehen in der höchſten Noth.
242.
Da ſprach der Pilger dann voll arger Freude, Drei Mal vollendet ſich der Jahre Lauf, Die Seele, die ihr liebt, verliert ihr heute, Noch ſchwebt das Spiel, ſetzt auch die eigne drauf und hört: ich ſchaff' euch frei und frank zur Stelle, Wann ihr vor Schlaf die müden Augen wahrt, Doch ſchließt der Blick ſich vor des Tages Helle, So ſeid ihr mein zum Lohn der weiten Fahrt.—
243.
In der Gefühle ſchrecklichſter Bewegung Beſchwor der Ritterjüngling Gottes Macht, Allein vergebens, ſtumm und ohne Regung, Als wäre Gott geſtorben, blieb die Nacht. und dem Gedanken, den der Geiſt des Böſen Ihm heimlich in die bange Seele ſprach,
Es könne Gott nicht helfen und erlöſen, Gab er in ſchrecklicher Bethörung nach.


