Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1829) Der Frühling / von Friedrich Schmitthenner
Entstehung
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3

Da flüchtete die Seele ſich voll Schrecken

Von den Erſcheinungen der Gegenwart,

Und ſchwang ſich auf, die Räume zu entdecken, Wo wandellos das Ewige beharrt.

6.

Den hohen Hort der Wahrheit aufzufinden, Durchzog ſie der Gedanken weites Land, und kann nun, kehrend aus den Irrgewinden, Kaum ſagen, daß ſie den erſehnten fand. Nur Blumen hat ſie hier und dort gefunden, Wie ſie der Luſt, wie ſie dem Leid entblühn; Zu Kränzen hat die Muſe ſie gewunden, und reicht verſchämt die ſchlichten Kränze hin.