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Eingang.
1.
Ich ſah die hohe Schönheit auf der Erde
Im Schimmer himmliſcher Vollendung glühn;
Ich ſah mit ſüßer, ſeliger Gebärde
Die Freude durch das Menſchenleben ziehn;
Ich ſah den Ruhm, im Sturm der Schlacht errungen, Hoch-leuchtend um das Haupt des Helden wehn;
Den Erdengott, der ſeine Welt bezwungen,
Im lauten Lärm der Huldigungen ſtehn.
2.
und ſieh, die Schönheit, die den Engel mahlte, Der Jubel, der bei hohen Feſten klang, Der Ruhm, der um das Haupt des Helden ſtrahlte, Der Erdengott, der ſtolz das Zepter ſchwang, Und alles Große, das ich hier gefunden Des Lebens Prunk, der Menſchenwerke Pracht, Sind von dem Angeſicht der Welt verſchwunden, Wie von der Stirn ein bunter Traum der Nacht. Schmitthenner's Jahrszeiten. 1


