Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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Allerdings, Frau Herzogin, ſogar von ihr direkt, aber aus dem Schloſſe von St. Aignan. Die edle Frau ſchrieb mir vor etwa drei Jahren. Sie hatte mir, als ſie ſich im Gefängniß von St. Lazare befand, eine Kapſel mit einem Portrait anvertraut und dieß verlangte ſie damals von mir zurück.

Ein Portrait? fragte Frau von Fleury.

Ja, das Portrait André Cheniers.

Die Herzogin biß ſich ein wenig auf die Lippen; es ſchien, als habe dieß Wort ihr einen Stich ins Herz ver⸗ ſetzt. Dann neigte ſie ein paarmal ſinnend ihr ſchönes Haupt auf und nieder und indem ſie Maury ihre Hand gab, ſagte ſie:

Doktor Maury, wir haben uns in der Noth kennen gelernt; ich hoffe, Sie werden mich nach derſelben zu⸗ weilen auch mit Ihrer Theilnahme beehren. Ich wohne jetzt für immer wieder in Paris.

Maury verbeugte ſich und küßte die Hand der Her⸗ zogin von Fleury; er geleitete ſie dann noch hinaus bis zu ihrer Equipage und ſah der ſchnell Fortrollenden einige Secunden nach.

Die Frauen, murmelte er,ſind treu in ihrer Eiferſucht.

Er ging in ſeine Wohnung zurück. Die alte Urſula war längſt geſtorben und auch Gilbert nicht mehr bei ihm. Derſelbe hatte ſich ein paar Wochen nach Robespierre's