Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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Du, ſage doch, weißt Du denn, daß er General iſt? Dieſer alte Trunkenbold General?

Ganz gleich, entgegnete der Erſte.Was thut's denn auch; laß ihn ſchwatzen!

Henriot ſchäumte vor Wuth.

Ich ſpalte Dir den Schädel wie eine Melone! ſchrie er.Gehorche mir, Donner und Wetter, oder

Der erſte Offtzier zuckte verächtlich mit den Achſeln.

Nur Ruhe alter Narr! ſagte er und hielt ihm das Ende eines Kanonenwiſchers unter die Naſe.Nur Ruhe, hörſt Du, Bürger!

Jetzt miſchten ſich die Adjutanten Henriots mit in den Streit und ſuchten die Offiziere zu beſtimmen. Man beachtete ihre Worte noch weniger als die des trunkenen Generals, der ein paar Minuten lang vor Wuth zu er⸗ ſticken ſchien. Er ſchwankte in ſeinem Sattel hin und her, dann ſchrie und fluchte er wieder, heulte, drohte, ſchlug ſich gegen die Bruſt, ſtieg vom Pferde und wälzte ſich an der Erde, ſtieg wieder in den Sattel und ließ wie wahn⸗ ſinnig ſein armes Thier ſich bäumen, daß er faſt hinten⸗ über fiel und ſein Hut verloren ging. Wüthend und rath⸗ los ſprengte er dann auf und ab, ſo daß er die Leute zu Boden warf, immer den Säbel ſchwingend und ſchreiend. Die Kanoniere betrachteten ihn und lachten.

Die Pikenträger und die Nationalgarden hielten die