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wiegeln?“ fragte eine Nonne von vierundzwanzig Jahren. „Das wäre doch wohl von keinem guten Geſchmack.“
„Und auch unnütz!“
Während dieſes allgemeinen Durcheinander von Be⸗ merkungen trat ein ältlicher Herr an den Stuhl heran und gab Frau von Perigard, um ihr beim Herunterſpringen be⸗ hilflich zu ſein, ſeine Hand. Zu dem Zweck waren auch unſere alten Bekannten Herr von Micault, der Parlamentsrath, die beiden Trudaine und Herr von Vergennes herzugeeilt. Frau von Perigard jedoch reichte Keinem die Hand, ſon⸗ dern ſprang mit der Leichtigkeit und Decenz vom Stuhle, wie einſt aus ihrer Caroſſe.
In dieſem Angenblick riefen die jungen Männer nach einer anderen Seite hin:
„Ah, jetzt werden wir ſehen! Ah, jetzt wird unſere Geduld belohnt werden!“
Ein ſehr junges Mädchen, an Geſtalt eine Hebe, kam heran und trat mitten in den Kreis. Sie war faſt noch Kind und hatte die Manieren eines ſolchen, zugleich aber die Grazie und Sicherheit einer Frau. Ihr Gang war ein Schweben, ein Tanzen, kaum daß ſie den ſchmutzi⸗ gen Fußboden mit ihrem Fuß zu berühren ſchien. Ihre dunklen Haare waren in Flechten gelegt und hinten zu ei⸗ ner Krone geformt, zu der ein goldenes Band die Zierrath abgab. So erſchien ſie wie eine der Muſen Griechenlands, und in der That war ihre ganze Tracht griechiſch, der An⸗


