Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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verbrannt, die Verdecke waren überſäet mit verſtümmelten Leichen und Takelwerk. Die Franzoſen wurden geſchla⸗ gen, aber nicht beſiegt; ihr Admiral hatte auf ſeine Flagge die Inſchrift geſetzt: Sieg oder Tod; ſein Schiff hatte dreitauſend Kugeln in ſeinen Flanken.

Wieder ward es Nacht und Tag; mehrere der repub⸗ likaniſchen Schiffe waren unzingelt, ihr Verderben un⸗ ausbleiblich aber ſie wußten es und wollten keine Schonung. Der Rächer, eines dieſer Schiffe, brannte und war überall zerſchmettert, zerriſſen, zerfetzt; aber es kämpfte trotzbem. Die Mannſchaft, trunken von Blut, trieb den Stolz der Flagge bis zum Selbſtmord in Maſſe. Sie nagelte die Flagge auf den Rumpf eines Maſtſplit⸗ ters, wies jede Capitulation zurück und feuerte, während es ins Meer verſank. Nachdem die unterſte Batterie un⸗ ter die Wellen geſunken, feuerte die Mannſchaft die obere auf den Feind, und als das Waſſer das Verdeck beſtrich, blitzte die letzte Lage noch über das Meer. Und als der Pulverrauch ſich verzogen, ſahen die Engländer den Rä⸗ cher unterſinken, die Mannſchaft auf dem Bordrand, ru⸗ fend: Es lebe die Republik!

Dieſe That erfüllte ganz Frankreich mit Stolz. Der Convent dekretirte, daß ſich die Flotte, deren Reſte ſich gerettet hatten, um das Vaterland wohl verdient gemacht habe. Er befahl, ein Modell des Rächers in dem Ge⸗ wölbe des Pantheon aufzuhängen. Joſeph Chenier machte