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fandft ſchon lange eh's geſchah; ich habe es wohl ge⸗ ehen.“
Der Arzt prüfte dabei noch immer Roſa, an der ſich kein Glied regte. 7 4
„Bürger,“ fragte jetzt Vater Ricot,—„was iſt's,— iſt ſie todt oder nicht?“’?
„Sie iſt nicht todt,“ antwortete der Arzt,„geht, ruft mir eine Frau zur Wartung und laßt mich dann allein.“
Die beiden Männer, von ihrer Angſt befreit, ver⸗ ließen das Zimmer. Vater Rieot rief eine der Frauen der Wächter und ſchickte ſie zum Arzt. Dieſer hatte in⸗ zwiſchen eine Taſſe genommen, den einen Arm Roſa's, der ſchon ſteif war, aus dem Bett gelegt und die Ader ge⸗ ſchlagen, als die Frau zur Hilfeleiſtung anweſend war. Ein paar Sekunden vergingen, ehe Blut kam, dann tropfte es langſam, endlich ſchneller aus der Ader in die Taſſe. Aber noch immer regte ſich Roſa nicht. Der Arzt legte den Verband um und ſie blieb ſtarr; er fühlte ihr Herz wieder ſchlagen und doch zog kein Leben in die Glieder. Er befahl der Frau, die Bruſt Roſa's mit einem wollenen Tuche zu reiben und erſt, als dies mehrere Minuten lang geſchehen, zuckte der Körper. Nun aber kehrte ſchnell das Leben zurück, bald ſchlug ſie die Augen auf und ſtieß einen Seufzer aus. Sie war gerettet, vom Tode gerettet, denn


