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ſchen ihm und ihr— immer mehr entſchwand ſie ſeinen Blicken; ſie winkte noch ihm zu, als winke ſie zum Ab⸗ ſchied; dann zerriß das duftige Gewebe und Alles war finſter wie zuvor. Eine ſchwere Hand druckte ſich auf ſeine Schulter, ſie drückte ihn wie Blei zu Boden, ſie will ihn erwürgen, er fühlt's, ſie preßt ſein Herz zuſammen— ein gurgelnder Ton quillt aus ſeiner Bruſt....
Er ſchrie wirklich auf und erwachte. Doktor Maury hielt ſeine Hand auf ſeiner Schulter und blickte in ſanftem Ernſt auf ihn, wie ſonſt. Er ſprang auf und faßte ſich an ſeine Stirn; er ſah um ſich und es war heller Mor⸗ gen, Valerie lag todt und kalt im Bett.
„Ich hab' geträumt?“ fragte er wirr, irre und ſuchte ſich zu faſſen.„Geträumt, ja geträumt!“ murmelte er dann dumpf und hohl vor ſich hin.„Ach, und es war ja wirklich ein Traum und nun iſt er aus; er hat mein Herz vergiftet und zwecklos irre ich nun in der Welt!“
Jetzt ſtürzten Thränen aus ſeinen Augen.
Doktor Maury ergriff ſeine Hände und ihn feſt an⸗ blickend, ſagte er:
„Faſſen Sie ſich, mein Freund, und tragen wir Beide den Schmerz! Seien Sie Mann und reißen Sie dem Le⸗ ben in Verzweiflung nicht alle Stützen fort!“
„O nein! O nein!“ antwortete Chénier im Paro⸗ rismus ſeines Schmerzes.„O nein, Sie edler Mann— nur keinen Troſt! Dies Herz darf nicht geſunden! Aus
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