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„Da iſt Danton?“ flüſterte Chénier.„Was will er hier? Will er als Juſtizminiſter zuſehen, wie man Unſchuldige abwürgt? Oder iſt er da, um Ordnung zu ſchaffen?
Er hatte die letzten Worte vor ſich hingemurmelt und ſtrengte ſich an, nach dem Haupteorridor hinüber zu ſehen. Die einzelnen Mörder, welche in den Zellen gewüthet hat⸗ ten, ſchickten ſich an, Danton Folge zu leiſten. Sie hörten auf mit ihrem entſetzlichen Würgen; der Einfluß Dantons auf dieſe Naturen, welche kaum zu bändigen ſchienen, zeigte ſich hier in erſtaunlicher Weiſe. Sie kamen, blutig wie ſie waren, mit dem Gärtnertrupp zuſammen, und da ſie noch immer keinen Verdacht geſchöpft, behandelten ſie ſte wie ihresgleichen. Sie fluchten und lachten wild, und Jean ſpielte die gräßliche Rolle mit einer heroiſchen Kalt⸗ blütigkeit.
„Schad',“ ſagte er zu einem der Mörder, der ſich eben gerühmt, mit einem einzigen Beilhieb eine alte Frau in der Zelle erſchlagen zu haben;„ſchad', daß Danton gerade zukommen mußte und das Geſchäft ſtört. Wir wollten eben mit Euch reden, ob wir nicht lieber anders⸗ wo den Boden von dieſer Brut reinigen ſollten, als hier, wo nur kreiſchende Weibsbilder ſind, die uns am Ende das Vaterland nicht verderben köoͤnnen, wenn wir ſie gut einſperren.“
„So?“ grinſte der Unmenſch.„Meinſt Du? Nun


