Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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zu ihm fuͤhren, und reichte den Sterbenden

b die verſoͤhnende Hand. Innig kuͤßte der ſter⸗ Jende Anton dieſe und hob nun getroͤſtet an: SIo bin ein geborner Deutſcher und war da⸗ malz ſchon bei Mark von Roſenſtern,

als Palm bei dem alten Baron fuͤr ſeinen Freund Carl um die vaͤterliche Erlaubniß zu

einer Heirath anhielt. Kaum erhielt Mark Aachricht hiervon, als er auch ſchon Plaͤne dieſes zu hindern, ſchuf. Palm wurde auf der Ruͤckreiſe von uns uͤberfallen, ergriffen uund nach einem der öden Schlöſſer des Gra⸗ fen Trauſteins, woruͤber mein Herr, Ge⸗ bieter war, geführt und gefangen gehalten. on da reiſeten wir nach Florenz und wuß⸗ ten auch Cuch, Baron Carl, von da wegzu⸗ fuͤhren. O, die nachfolgende Greuelthat, koͤnn⸗

nes Lebens, nach mehreren Aeußerun⸗ geen ſeiner Reue fuhr er fort: Eures Bruders IDorſatz war, Euch zu morden, da der eine (Gehuͤlfe von uns aber dieſes Thal kannte, ſo 4 ußten wir ihn zu uͤberreden, Euch geblendet eeher zu bringen. Ihr mußtet ſchwoͤren 8 von dem an Euch begangenen Bubenſtreich * nichts zu verrathen. Doch die Wuth Cures

Bruders erreichte den hoͤchſten Gipfel, als er

uhr, daß ihr ſchon wirklich verheirathet waͤ⸗

te ich ſie verwiſchen von dem Regiſter mei⸗