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Wie ich wieder zu mir ſelbſt kam, erzaͤhlte
mir die angekommene Schweſter die weinend
an meinem Bette ſaß; daß Laurette aus aller Lebensgefahr ſey, und die Pflegeeltern eingezogen waͤren. Dieſe haͤtten in einem der Verhoͤre eingeſtanden, daß Carlo nicht ihr Sohn ſondern nur ein angenommenes Pflege⸗ kind ſey. Ein Mann, den ſie nachher nie wiedergeſehen, haͤtte ihnen den Knaben unter der Bedingung uͤbergeben, daß ſie ihn als leib⸗ haftigen Sohn annehmen und behalten, ſogar ihn ſelbſt davon zu uͤberzeigen ſuchen, und ge⸗
gen jedermann ſelbſt in der Beichte ver⸗ 5
ſchwiegen ſeyn ſollten. Nie wuͤrde er wieder abgefordert werden, und zu den Unkoſten der Erziehung wurde ihnen ein bedeutender Schmuck und einige hundert Scudi eingehän⸗
digt. Ein Ring mit einem Wappen, der un⸗
ter dem Schmucke ſich befand, waͤre ihnen, ſie wuͤßten nicht durch welchen Zufall, ab⸗ handen gekommen, das Uebrige haͤtten ſie ſchon längſt verkauft.— Als ich den Abt nun ſagte daß der Ring ſich in meinen Haͤn⸗ den befaͤnde, ſo freuete er ſich nicht wenig da⸗


