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Stadt ſeyd Ihr vor der Rache des Pfaffen geſichert. Lebt wohl!
„O, Gott, wer ſeyd ihr?“ rief weinend die Frau und umklammerte ſeine Knie.„Duͤrfen wir es mit guten Gewiſſen annehmen?“
„Ihr duͤrft es, die Verantwortung faͤllt auf mich zuruͤck,“ antwortete Corallo lächelnd.„Doch, wenn ich Euch rathen ſoll, veraͤndert Euren Namen und verlaſſet in die⸗ ſer Stunde noch, eine Gegend wo Ihr nur ungluͤcklich werden koͤnnt. Damit enteilte er ſchnell, dem Danke der erſtaunten Leute.
Anfangs Willens auf Umwegen ſich nach der Hoͤhle zu begeben, trieb ihn doch die Neu⸗ gierde erſt nach dem Kloſter. Hier begegnete er einen Trupp bunt bewaffneter Bauern die laͤrmend von den Kloſter herzukommen ſchienen.
„Wo wollt Ihr denn noch hin?“ frug Corallo ſo gleichguͤltig als moͤglich, einen der vordern, mit einer langen Pike bewaffne⸗ ten Bauer⸗
„Hm,“ antwortete dieſer aͤrgerlich,„glau⸗ ben da im Kloſter Urbino brenne die Noth⸗ fackel, und wie wir hinkommen, iſt es was


