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Sehr. ſpaͤt in der Nacht war es ſchon, da ſaß der Wirth, des, von dem Abte zu St. Urbino ausgepluͤnderten, Hauſes, mit ſeiner Gattin und der zuͤchtigen Giovanna, und unterhielten ſich von ihrem Retter, der wie ein Engel in der dunkeln Nacht erſchien, um ſie aus der groͤßten Noth, aus der ſchwaͤrzeſten Verzweiflung zu retten.„O, noch einmal
moͤcht ich ihn ſehen, um ihn kecht danken zu
koͤnnen,“ aͤußerte die Hausfrau ſich die Haͤnde
faltend,„Er wollte wieder kommen,“ be⸗
merkte der Wirth. „Was der verſpricht, hal er gewis ver⸗
ſicherte Giovanna.„O, wie will ich fuͤr ihn beten!“ dachte ſie. Indem ſie noch daruͤber ſprachen, wurde heftig an die Thur geklopft.
„Wer da!“ ſprang der Wirth erſchrocken von ſei⸗
nem Sitze auf, und dachte an die Kloſterknech⸗ te.„Gut Freund lü hallte es von draußen wieder.
„Unſer Huͤlfsengel! riefen die Frauenbleu⸗
te zugleich, und ſprangen hinaus, um die Thuͤr zu öffnen. Doch erſtaunt ſtarrten ſie zuruͤck,
als ſie in das hellerleuchtete Zimmer den An⸗ koͤmmling, in ſeinem zuruͤckgeſchlagenen Man⸗
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