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ich nichts wußte verſicherte: daß, der ſchon ſeit mehreren Jahren verſtorbene Vater ſein Hab und Gut, welches ich jetzt durch die Langmuth des⸗ Herrn Abtes noch beſaͤße, dem Kloſter St. Urbi⸗ no vermacht haͤtte, und da ich ſeit dem Tode des Vaters, das durch das Teſtament dem Kloſter zugefallene Haus, bewohne, ſo ſollte ich dafuͤr ei⸗ ne gewiſſe Pacht bezahlen, die fuͤr mich uner⸗ ſchwinglich war. Nun bemerkte der hohnlaͤchelnde Moͤnch noch: daß, wenn ich binnen einigen
Tagen die von dem Abte jetzt erſt aufgelegte ruͤck⸗
ſtaͤndige Pacht nicht bezahlen wuͤrde, ſo ſollte ich bis auf das Letzte ausgepfaͤndet, und von Haus und Hof gejagt werden. Die erſte Dro⸗ hung ward wahr. Trotz meinen und meiner Frau Bitten, pluͤnderten die Kloſterknechte uns ſo rein aus, daß uns auch nicht ſo viel uͤbrig blieb, um den nagenden Hunger zu ſtillen. Morgen ſollen wir fort. So eben komm ich von dem hartherzigen Abt des Kloſters St. Urbino, und bat um des Heilandes Willen⸗ ihn um Barmherzigkeit!— Umſonſt,— ich ward von den Kloſterknechten aus der Pforte gepruͤgelt.——


