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Der Schiffscapitain : eine Erzählung für Jung und Alt / von Ferdinand Schmidt
Entstehung
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Auf Männer ſeiner Art, ſelbſt wenn ſie den Prieſterrock nicht tragen, bezieht ſich ſicherlich das hohe Wort: Ihr ſeid das Salz der Erde!

Nur Weniges noch habe ich beizufügen. Die Verbindung mit jener Inſel, vom Mutterlande aus, iſt hergeſtellt worden.

Ich habe bereits einen Brief von meinem Vetter in Händen,

der ſich über die weitere gedeihliche Entwickelung der dortigen

Verhältniſſe ausläßt. Auf meinen brieflich ausgeſprochenen

Wunſch, ſein Tagebuch durch den Druck veröffentlichen zu dürfen, hat er geantwortet, daß er dies ganz in meine Hand lege. Halte ich dafür, daß die Veröffentlichung von Segen ſein könne, ſo ſolle ich es thun; nur bitte er, aus beſonderen Gründen, die er mir künftig mittheilen werde, die Orts⸗ und Perſonennamen zu verändern. Ich machte mich nun alsbald an die Arbeit, beſeitigte oder veränderte die Namen und ſtrich Partieen, die mit der Geſchichte der Auswanderer we⸗

nig oder gar nicht in Verbindung ſtanden. Außerdem nahm ich noch eine äußere Veränderung mit dem Text vor. Die einzelnen Abſchnitte hatten als Ueberſchriften nichts als das Datum. Das ſah mir doch gar zu kahl aus. Ich ver⸗ band je 2, 3, 4 ꝛc. Abſchnitte zu einem Kapitel, dem ich eine Ueberſchrift gab. So verändert, übergab ich nun das Tage⸗ buch dem Druck, und zwar mit dem herzlichen Wunſche, daß es in weiten Kreiſen Unterhaltung und Belehrung gewäh⸗ ren möge!

Leipzig, Druck von Gieſecke& Devrient.