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von der göttlichen Macht des Chriſtenthums hat, der ſtimmt mir bei, wenn ich zuverſichtlich ſpreche: das Chriſtenthum wird einſt eine Blüthe glückſeliger Zuſtände hervorrufen, wie ſie die Menſchheit noch nie ſah!
Nun giebt es Leute, fuhr er fort, die eine Ahnung von jenen herrlichen Zuſtänden haben, zugleich jedoch von dem
ſchweren Irrthum befallen ſind, zu meinen, dieſe beſſeren Zu⸗
ſtände ließen ſich augenblicklich und gewaltſam herſtellen. Sie zeigen auf den Ueberfluß und auf den Mangel und ſagen: Sehet, wie viel Leiden der Ueberfluß und wie viel Leiden der Mangel hervorbringt! Auf, laſſet uns Beides abſchaffen und eine Theilung der Güter vornehmen! Dann iſt Allen geholfen.— Aber wie lange würde eine ſolche Gleich⸗ heit der Güter beſtehen? Nicht eine Stunde, und die Folge wäre, daß die Güter dieſer Welt ſich nach und nach in Hän⸗ den aufhäuften, die dieſelben noch übler verwalten würden, als es vorher geſchah. Gedenket des Palmbaumes, an dem aus der fallenden Blüthe jetzt die grünende Frucht hervor⸗ tritt! Würdet Ihr den nicht für wahnwitzig halten, der an dem Stamme trocknes Holz aufhäufte und es anzündete, um die jungen Früchte gewaltſam zur Reife zu bringen? Die milde Luft und das himmliſche Licht werden ſie in Wochen oder Monden zeitigen. Dies auf die menſchliche Geſellſchaft angewandt, ſage ich: Nicht rohe Gewaltthat, ſondern allein die Einwirkung der Religion, der Wahrheit und der Liebe, wird uns fortgeſetzt zu vollkommneren Zuſtänden füh⸗ ren.— Auch berührte er zum Schluß noch einen Punkt, auf den er ſchon einige Male gekommen war. Er ſprach: Frei⸗ heit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Dieſer Ruf ertönte


