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führung bald bemerken, einzuholen. Was bliebe mir dann Anderes übrig, als den Einen zu erſchießen und den Andern mit dem Ruder zu erſchlagen? Dieſe Erwägungen brach⸗ ten mich auf einen anderen Plan. Ich durchfuhr die Mün⸗ dung der Bucht und landete am jenſeitigen Ufer. Schnell ſtiegen wir aus und ſtießen den Kahn mit vereinten Kräften in’s Meer. Eine leichte Landbrieſe trieb ihn langſam hin⸗ weg. Nun rannten wir am Strande entlang und warfen etwa hundert Schritte weiter ein Ruder und in gleicher Ent⸗ fernung das zweite Ruder in's Meer. Kommen die Wilden jetzt herbei, ſagte ich mir, ſo raubt ihnen die Herbeiſchaffung des Kahnes und der Ruder eine ziemliche Zeit und wir erreichen einen guten Vorſprung. Nun eilten wir der Heimath zu. Nahe derſelben kam uns eine Schaar bewaffneter Männer unſerer Gemeinde unter der Anführung des Capitains entgegen. Auch die Eltern Adolph's waren dabei. Rührend anzuſehen waren die Aeußerungen der Freude zwiſchen Eltern und Kindern. Gott ſei gelobt, daß Alles ſo glücklich abgelau⸗ fen iſt!
Heute hat eine Schaar der Unſeren, die ich führte, die Gegend durchſtrichen, in der das Erzählte vorgefallen iſt. Wir haben nichts gefunden. Der Capitain vermuthete, daß die Wilden von dem heftigen Winde, der vorgeſtern wehete, an die Küſte unſerer Inſel verſchlagen worden ſeien. Jetzt müſſen wir uns auf Beſuche gefaßt machen, ſagte er. Er
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