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wir geboren wurden? Wirken die Eindrücke derjenigen Dinge, die wir zuerſt ſahen, ſo zauberiſch? Ach, Vetter, wäre ich jetzt plötzlich in meinem Vaterlande, glaube es mir, ich ſänke andächtig nieder und küßte den heiligen Boden. Heiliger Boden! Ja, er iſt mir heilig. Birgt er nicht die Aſche der unendlichen Reihe meiner Voreltern? Genug heut davon! Wir gehen mit den Kindern zurück in unſre Colo⸗ nie. Sieh, dort ſitzen Gruppen vor den Thüren und leſen aus Büchern, die ihnen der Capitain geliehen hat. Jetzt befinden wir uns vor ſeiner Wohnung. Die Kinder ſtehen ſtill und ſtimmen ſein liebſtes Lied an:
Ich hab mich ergeben
Mit Herz und mit Hand,
Dir Land voll Lieb' und Leben,
Mein deutſches Vaterland!
Er tritt hervor und ſagt den Kindern einige Dankes⸗ worte, worauf ſich jene grüßend entfernen. Sieh, wie ſein Auge glänzt! Laß uns eintreten in ſeinen Garten. Er reicht Dir ſeine biedre Rechte, und Du nimmſt Platz unter den wackern Männern, die hier verſammelt ſind. Ver⸗ ſtändige Geſpräche vernimmſt Du, während Dein Auge auf dem unendlichen Meere ruht, in das ſich der purpurne Sonnenball ſenkt. Jetzt zieht der ſilberne Mond herauf an dem Himmel, deſſen Sternenpracht unbeſchreiblich iſt. Im⸗ mer noch lauſcheſt Du den Geſprächen, beſonders noch den Erzählungen des Capitains. Endlich erhebt ſich die Ge⸗ ſellſchaft, Einer ſagt dem Andern gute Nacht, und auch wir gehen.
So habe ich Dich denn, mein theurer Vetter, im Geiſte
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