Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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Chevalier auf Wiederſehen alſo, auf baldiges Wieder⸗ ſehen!

Unbeachtet verließen beide das Schloß. Dem Kur⸗ fürſten aber ſtellte ſich noch einmal Rath Millauer in den Weg, der bisher vollauf beſchäftigt geweſen, ſich mit ſeinem Sohne und Zuleima zu verſöhnen, ſeine Einwilligung zu ihrer Verbindung zu geben, dem ta⸗ pfern Peterl Glück zu wünſchen und ſich über Staſi und Blaſi und über den Scharfſinn ſeiner Köchin zu verwundern, welche wirklich beim erſten Anblick den entflohenen Schatz im Türkengewande wiedererkannt hatte.

Durchlaucht, ſagte Millauer,Jedes hat ſeinen

Theil bekommen, ich möchte mir auch eine Gnad' aus⸗ bitten.

Meinetwegen, ſagte Max Emanuel, indem er mit der Kurfürſtin am Arme ſtehen blieb.Was ver⸗ langt Er? Es ſoll Ihm bewilligt ſein!

Ich danke ganz gehorſamſt, ſagte der Rath, aber es wären halt drei Stücke, die ich mir ausbitten möchte. Das erſte iſt, daß ich den türkiſchen Zettel wiederbekomme; ich will den braunen Rock da, in dem ich heute und geſtern ſo viel Angſtſchweiß geſchwitzt hab', nicht mehr anziehen, ſondern zum Andenken für meine Kinder und Kindeskinder aufheben; den Zettel