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„Schon gut, laß Er nur!“ ſagte die Kurfürſtin lächelnd.„Ich glaube ſchon, daß es Ihm Ernſt iſt. Was meinen Eure Liebden?“ fragte ſie halbleiſe ihren Gatten.„Wird er ſein Wort auch halten? Aber ſehen Sie doch!“ unterbrach ſie ſich, ehe Max Emanuel eine Antwort gefunden auf die inhaltſchwere, beziehungs⸗ reiche Frage. Sie deutete auf den Kammerdiener Arnold, der in der beſtimmten Ausſicht, ſeine Anſchläge
jetzt völlig entdeckt zu ſehen, alle Faſſung verloren
hatte und zitternd, todtenbleich in der Nähe ſtand.„Ihr Kammerdiener ſcheint krank zu ſein. Der Mann iſt wirklich zu alt für dieſen Dienſt; laſſen Sie es meine Sorge ſein, Eurer Liebden einen recht treuen Diener auszuſuchen, und, nicht wahr, Eure Liebden gönnen dem alten Mann die verdiente Ruhe?“
„O gewiß, er mag in Gnaden entlaſſen ſein!“ entgegnete Max Emannel, der den ganzen Auftritt verwundert und mit einiger Beklemmung beobachtet hatte, während eine Ahnung des Zuſammenhangs in ihm aufſtieg.
„Wie ſoll es aber mit meinem Schützling werden?“ begann Maria Antonia wieder.„Soll ſie ganz leer ausgehen, da Eure Liebden doch einmal ſo geneigt ſind, Gnaden zu ertheilen?“
„Das ſoll ſie nicht!“ war Max Emanuel's verbind⸗


