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Unendliche ausdehnen; eine Ewigkeit ſchien ihm zu ver⸗ gehen, bis das Thürchen in demſelben erreicht war. Unweit davon ging die Mauer zu Ende und bildete eine Ecke, indem ſie, den Kanal überbauend, den feſten Boden wie das Waſſer abſchloß und hier wie dort jedes Eindringen unmöglich machte. Vergebens rüttelte Benno an der Thür, die trotz alles Aufwands von Kraft nicht weichen wollte; obwohl vom Schloſſe her durch die lichtbeſchienenen Bäume die rauſchende Feſt⸗ muſik ertönte, wagte er doch nicht, Gewalt zu brauchen, um nicht Lärm zu verurſachen und allenfalls die Späher oder Wächter herbeizulocken. Dennoch brachte der Licht⸗ ſchein in den Bäumen ihn auf den richtigen Weg.
Es gelang ihm, an der Wand angeſtemmt, einige Fuß emporzuklettern und dann im kühnen Schwung und Sprung den Aſt einer mächtigen Buche zu faſſen, wel⸗ cher die Parkmauer überragte. In wenigen Augen⸗ blicken ſtand er jetzt auf der Mauer und ſprang in den finſtern Garten hinunter, wo er ſich dann vorſichtig ſchlüpfend durch die Gebüſche taſtete. Es währte nicht lange, ſo ſchlug ihm plötzliche Helle entgegen; er ſtand am Kanal, dem Schlößlein Luſtheim gegenüber, welches zwiſchen den nächtlichen ſchwarzen Baumwipfeln bleich und geiſterhaft hervorſah. Durch die Ritzen in den Fenſterläden des Erdgeſchoſſes blinkte Lichtſchein matt


