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„Was weiß ich!“ entgegnete der Knecht.„Drinnen im Schloß ſoll der Teufel los ſein! Es iſt allerhand verdächtiges Zeug aufgekommen, ſagen ſie, von den Türken und Franzoſen— was weiß ich! Aber an unſer⸗ einem geht's wieder aus. Nun muß ich bei ſinkender Nacht noch einſpannen und einen Kurier in die Stadt fahren.“
„Ich begreife. Du haſt Dich wohl auch ſchon auf das Feſt gefreut und was davon abfällt?“ entgegnete Benno vorſichtig ausforſchend.
„Freilich, Herr!“ antwortete der Knecht, indem er ſich anſchickte, den Kutſchbock zu beſteigen.„Aber noch mehr iſt mir um meinen Handgaul da! Dem hätt's wohlgethan, wenn er bis morgen hätt' raſten können— er geht krumm. Iſt auch kein Wunder, wenn man bei Nacht den ſchlechten Waldweg fahren muß.“
„Bei Nacht?“ entgegnete Benno, welchem vor Er⸗ regung der Athem ſtockte.„So warſt Du ſchon ſo früh unterwegs? Dann biſt Du wohl derjenige, den ich ſuche“, ſetzte er lauernd hinzu,„dem ich dieſen Beutel voll Zwanziger übergeben ſoll?“
„Einen Beutel voll Zwanziger? Mir?“ ſagte der Burſche, der auf einmal, ſo ſehr er zuvor geeilt hatte, die anziehenden Pferde eifrig zurückhielt.„Wegen was
denn?“


