Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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ſtehen vergeſſen haben, aber die Taſchen, Durchlaucht,

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Geſtirnen des Abends geſchrieben zu ſein, daß die Hoch⸗ zeit auch darin ihrem Vorbild ähnlich ſein ſolle, daß die nur gar zu gern vorkommende Aeußerung feſſel⸗ loſen Kraftgefühls oder etwas wie eine Prügelei nicht fehle. Kaum hatte man daran gedacht, wieder Platz zu nehmen, als vor dem Schloſſe lautes Lärmen und Schreien hörbar wurde und, ehe Frage und Antwort gewechſelt werden konnte, am Fuße der Treppe Peterl erſchien, in der einen Hand die gerettete Kuriertaſche emporhaltend, mit der andern Benoit am Halſe nach ſich ſchleppend.„Geht mir aus dem Wege, Ihr Kal⸗ fakter, oder ich nehm' einen von Euch und ſchlag' die andern damit nieder!“ rief er den Bedienten zu, welche ihm den Zutritt wehren wollten.„Ich muß zum Kur⸗ fürſten und das auf der Stelle.“ Max Emanuel ver⸗ nahm den Lärm und befahl, den Burſchen vor ihn zu bringen; und Peterl, von allgemeinem Staunen empfangen, erzählte zu nicht geringer Ergötzung des Kurfürſten und der Geſellſchaft, was vorgefallen war. „Und jetzt, Durchlaucht“, ſchloß er treuherzig ſeinen Bericht,„jetzt ſei halt ſo gut, ſchick' hinaus in den Wald und laß den armen Teufel hereinholen, der draußen liegt und nimmer vom Fleck kann! Kann ſein, daß auch ein paar Türken dabei liegen, die das Auf⸗