Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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Giebel und Laubengänge der Bauerhäuſer, welche hier und da in dem Gebüſch angebracht waren, das Bild zu vollenden. Die Bogengänge zu beiden Seiten des Mittelpavillons waren vollends in hölzerne Bauer⸗ häuſer umgewandelt, von der Art, wie ſie in den nahen bayeriſchen Bergen heimiſch und üblich ſind. Die Terraſſe in der Mitte aber, welche die beiden Flügel fortſetzte und verband, ſah ſich wie der offene Vorplatz eines ländlichen Wirthshauſes an; am Giebel ſchwankte, von einem grünen Kranz mit flatternden Bändern eingefaßt, das geheimnißvolle Fünfeck, das zur Einkehr ladet, und drunter prangte auf ſtattlichem Schilde der aufſteigende Löwe mit geringeltem Doppel⸗ ſchweife, gereckter Zunge und mit der Inſchrift: Zum bayeriſchen Löwen. Hier war die eigentliche Hochzeits⸗ tafel gedeckt, ein langer, ſehr ſchmaler Tiſch, mit grobem, rothbefranſtem Linnentuche bedeckt und zu beiden Seiten von derben dreibeinigen Holzſtühlen umgeben, vor deren jedem ein Gedeck ſtand: ein hölzerner Teller ſammt blechernem Löffel, Meſſer und Gabel mit ſchwarzem Horn oder Holzheft und davor zur einen Seite der behäbige Maßkrug aus grauem Steingut und mit ſilberblankem Zinnbeſchlag, zur andern Seite ein irde⸗ nes Henkelkrüglein, wie ſie in den Bettelklöſtern üblich waren für den Wein. Die von der Terraſſe in das