Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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gekommen und über den Fußweg hinab in die Fahr⸗ ſtraße gepurzelt. Um die Ecke des Färbergrabens kam nämlich wie ein losgeſchoſſener Pfeil ein Türke hervor⸗ geſtürmt, der einen mächtigen Brodkorb auf der Schulter trug und in der Haſt ſo derb mit dem Stadtrath zu⸗ ſammenſtieß, daß er ihn beinahe umwarf; er mochte in irgend einem Bäckerhauſe den Auftrag erhalten haben, den Korb geſchwind noch zur Mittagszeit in eine Schenke zu bringen, und ließ ſich im Eifer, ſeinen Auftrag zu vollziehen, auch durch den Zuſammenſtoß mit dem Rathsherrn nicht aufhalten. Luſtig lachend nickte er dem wackelnden Stadtrath wie einem alten Bekannten zu, ergötzte ſich ſichtbar an deſſen Bemühungen, mit Armen und Beinen das Gleichgewicht wiederzufinden, und war gegenüber im Gäßchen bei den Auguſtinern verſchwunden. Der Stadtrath brauchte geraume Zeit, bis er die alte Feſtigkeit und Gravität wiedergefunden und in noch üblerer Laune als zuvor ſeinen Weg fort⸗ zuſetzen vermochte. Che er das that, ſtieß er ſeinen Stock zornig und heftig, aber auch ſo unachtſam auf den Boden, daß er ſich ſelbſt mit aller Gewalt auf die Füße traf.

Das himmelblaue Donnerwetter ſoll mich in Grund und Boden hineinſchlagen, rief er dann,wenn es auf der weiten Gotteswelt etwas gibt, was mir ſo