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wunderten Geſichtern herbeitraten, von den Verhält⸗ niſſen Kenntniß nahmen und bald ihre Fragen in die herzlichſten Glückwünſche verwandelten. Es war kein Grund vorhanden, die Verbindung der Liebenden zu beanſtanden, und ſo währte es nur kurze Zeit, bis Matroſen und Paſſagiere abermals einen verwunderten und neugierig andächtigen Kreis auf dem leeren Platze vor dem Hauptmaſt bildeten; am Fuße deſſelben ſtand der Prediger und legte die Hände des auf einer Baſt⸗ decke vor ihm knieenden Brautpaars in einander. Freudiger, mit mehr innerer Wahrheit iſt wohl noch kein Ja vor dem feſtlichſten Altar geſprochen worden. „Wunderbar“, ſchloß der Prediger ſeine kurze An⸗ rede,„ſind die Wege, welche der Herr die Seinigen führt, aber mit ihm und durch ihn führen ſie alle zum Ziele! Dieſes Paar wird nicht verbunden an heiliger Stätte; keine Orgel, kein Geſang der Gemeinde be⸗ gleitet es auf dem wichtigſten Gange; es iſt kein feſt⸗ liches Gewand, in welchem ſie den gemeinſamen Weg durch das Leben antreten, aber der Geiſt des Ewigen weht dennoch um uns her im gewaltigen Athem der Meerluft! Wie erhabener Orgelton brauſt das Rollen der Wogen, und ihre Perlen ſpritzen zu uns herauf als Schmuck! Ueber uns ſteht der Himmel gewölbt als der gewaltigſte Dom, wir fühlen alle, daß der
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