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fuhr ſie, an des Herzogs Arm ſich erhebend, fort,„die Welt darf nie erfahren, welchen Grund Dein Zerwürf⸗ niß mit jenem Manne hat, ſie darf wenigſtens nie darüber Gewißheit erhalten. Damit das geſchehe, muß aller Anſchein von perſönlicher Veranlaſſung verſchwin⸗ den. Du mußt beweiſen, daß es nur politiſche Gründe, Rückſichten der Staatsweisheit waren, welche die Tren⸗ nung veranlaßten. Du mußt erklären und zeigen, daß Du Dich von der Verwerflichkeit der Staatslehren über⸗ zeugt haſt, welche jener vertritt; Du mußt zeigen, daß Du es aufgegeben haſt, ſie zu verwirklichen.“
„Sie haben Recht, Durchlaucht“, entgegnete nach kurzem Beſinnen der Herzog.„Der Gedanke iſt vor⸗ trefflich und Ihrer würdig. Das wäre wirklich ein Weg, der zum Ziele führt; aber mir iſt es unmöglich, ihn zu gehen. Ich bin ſchon zu weit gegangen, um noch umkehren zu können; man würde mich als einen Thoren brandmarken, wenn ich es thäte.“
„Wer wird wagen, das zu thun? Du thuſt, was vor Dir Unzählige gethan, was nach Dir noch Manche vollbringen werden. Oder glaubſt Du der erſte unter den Fürſten zu ſein, der das Scepter mit ähnlichen Gedanken wie Du ergriff und ſie dann wieder auf⸗ gab, weil er genöthigt war, eine Wahl zu treffen zwi⸗ ſchen ihnen und der Herrſchaft?“
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