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theidigſt“, lachte Adelhoven.„Du denkſt wohl, Du willſt Dir den Rücken decken, falls die Geſchichte noch⸗ mal umſchlagen ſollte? Wäre es aber, wie Du glaubſt, dann um ſo ſchlimmer für Deinen Schützling! Wenn das Weib ihn düpirt hat, kommt zum Schaden noch der Spott und er wird zu all ſeiner Ehrlichkeit noch ausgelacht. Aber wie ſteht es denn drinnen?“ fuhr er fort, indem er mit bedeutſamem Nicken nach dem Zim⸗ mer des Herzogs deutete.„Iſt es wahr, daß Durch⸗ laucht allein geſpeiſt und Niemand vorgelaſſen hat?“
„Niemand. Der Oberkammerdiener ſagte, der Her⸗ zog ſei leidend und wolle allein ſein. Es zieht ſich, wie es ſcheint, ein ſchweres Gewitter zuſammen.“
„Nun, wo das Gewitter ſich entladen wird, kann man ſo ziemlich vorausſagen“, entgegnete Adelhoven. „Aber da kommt Dein Vater. Von dem werden wir wohl Näheres erfahren können.— Nun, Excellenz“, rief der Baron, den Eintretenden begrüßend,„kommen auch Sie, um Neuigkeiten zu holen, oder bringen Sie deren?“
„Wie Sie es nehmen“, entgegnete Schroffenſtein der Vater, der in die große Uniform ſeines frühern Amtes gekleidet war.„Ich bin zunächſt hier, um für alle Fälle bereit zu ſein. Land und Thron haben ſich noch nie in einer ſo gefährlichen und ſchwankenden Lage


