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fort, willſt noch nicht dableiben? Was haſt Du nur im Sinne?“
„Das iſt meine Sache“, antwortete ſie kalt.„Rede nur mit dem Kaufmann! Wenn's Zeit iſt, wirſt Du ſchon von mir hören.“
Sie hatte ſich erhoben und ſchien gehen zu wollen. Der Knabe drängte ſich an ſie und rief:„Mutter, ich will mit Dir gehen!“
„Nein“, ſagte ſie,„Du bleibſt da, Richard. Du folgſt dem Vetter wie mir; ich will's haben“, rief ſie mit herriſch aufflammenden Augen, als ſie gewahrte, daß der Knabe ſich zum Widerſtande anſchickte; aber ebenſo ſchnell verſchwamm der Blick in liebenden Thrä⸗ nen, und während ſie ihn an ſich drückte und küßte, ſagte ſie mit brechender Stimme:„Ich will's ſo haben; ich bitte Dich darum.“
„Weine nicht, Mutter!“ ſagte der Knabe, der wie verwirrt bald ſie, bald den Vetter angeſtarrt hatte und in welchem, wenn nicht ein Verſtändniß, doch eine Ahnung der Verhältniſſe aufzudämmern ſchien.„Ich will ja thun, was Du verlangſt, will beim Vetter
Will bleiben, will auch ein Lehrbub' werden, wenn's ſein muß. Aber Du mußt nicht wieder fortgehen; Du mußt bei mir bleiben.“ Sie beugte ſich liebkoſend zu ihm hernieder, ſtrich


