Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Geleite hinter dem Sarge einherzuſchreiten. Der Ver⸗ ſtorbene war ein Geſelle, ein armer Handwerker, wel⸗ cher der freien Gemeinde angehört und, in voller Rüſtigkeit und Kraft raſch dahingerafft, ein Weib und ein paar Kinder in großer Dürftigkeit zurückgelaſſen hatte. Ein dichter Haufen von Neugierigen folgte dem ſchmuckloſen Zuge, der ſich ohne alle Feierlichkeit und eilfertig dem Winkel zuwendete, in welchem das Grab des Armen bereitet war.

Auf den Stufen des Leichenſaals, an einem der Wandpfeiler lehnte der Aufſeher des Kirchhofs und ſah bedenklich dem Zuge nach, als einer der Todtengräber, das Grabſcheit auf der Schulter, herankam und grüßend vor ihm ſtehen blieb.Haben Sie denn geſehen, Herr Aufſeher? ſagte er.Ich habe vergeſſen, es Ihnen vorher zu ſagen. Wie ich heute Morgen in die neue Section hinausging, um das Grab zu machen, ſah ich Glasſcherben am Boden liegen. Ich ſchaute in die Höhe, und wie ich mir's genauer betrachtete, ſo ſah ich, daß das hintere Fenſter in dem Saale, in welchem die Leichen der Reichen liegen, eingeſchlagen war. Es iſt das Fenſter, unter welchem der Hollunderbaum ſteht. Hm, hab' ich mir gedacht, was muß denn da geſchehen ſein? Ich ſah nach und fand, daß vom Baume ein ziemlich ſtarker Zweig abgeknickt war. Es ſah aus,